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    "bare Community"
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    Profilbild von Iris Iris
    Members 7 Members
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    Wir möchten mehr sein als „nur“ ein Laden, wir wollen ein Quartiertlädeli sein, bei dem man sich persönlich kennt und vertraut. Wir möchten uns, zusammen mit euch Gedanken machen über eine zukunftsfähige Wirtschaft, Landwirtschaft und bewusstes konsumieren. Welche Themen/Anlässe/Workshops interessieren dich und dürfen auf keinen Fall fehlen?

    • Dieses Thema wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von Profilbild von Iris Iris.
    • Dieses Thema wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von Profilbild von Iris Iris.
  • I would be very interested in learning how to reduce waste – or even how to get close to a zero-waste lifestyle!

    • Liebe Francesca, zusammen mit anderen unverpackt „Zero Waste“ Läden und Zero Waste Switerland ist bereits im Mai ein Anlass mit einer sehr inspirierenden Zero Waste-Persönlichkeit geplant…… 🙂 Coming soon!

  • I think it would important to understand how to consume less and with more consciousness. In order to avoid waste it’s important to get the awareness on how reduce the consumption first and adopt a more responsible lifestyle

    • I think awareness is closely linked to knowledge, and many people (including myself) know very little about how to best decrease waste volumes. So I think your point is closely related to Francesca’s. Which means that all three of us have a similar interest. The question is: how expensive would it be for bare Ware to run seminars on these issues, and how could they generate revenues from these seminars?

      • I would pay for a ticket for attending this kind of workshop 🙂

      • Lieber Holger, ja das ist ein wichtiger Punkt: Wie können wir es uns zeitlich wie auf finanziell leisten „profesionelle“ Workshops zu organisieren? Wir treffen uns im kommenden Monat mit vielen interessierten Leuten, die gerne bei bare Ware mitmachen möchten und hoffen so Personen zu finden, die sich beispielsweise um die Organisation und Finanzierung von Workshops und Anlässen kümmern möchten.

        Also falls ihr auch noch jemanden kennt, der oder die Interesse hätte – bitte jederzeit an uns weiterleiten!!

  • Community supported agriculture (CSA) bzw. Vertragslandwirtschaft ist für mich der Schlüssel für den Erfolg und die Skalierbarkeit eures Konzepts. Faire und persönliche Beziehungen zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten sind die Basis, um gegen industrialisierte und anonymisierte Verhältnisse des Mainstream in allen drei Bereichen eine Chance zu haben. Die Grossverteiler sind unheimlich schnell im Aufsaugen von aktuellen Trends. Wenn ihr mit unverpackten Lebensmitteln Erfolg habt, dann werden das die Grossen eben auch noch anbieten, ohne aber ihre bisherige Praxis aufzugeben. Eine Community, in welcher auch die Produzenten ihren Platz haben und in welcher die unterschiedlichen Interessen offen und transparent ausgehandelt werden, wird dagegen widerstandsfähiger und tragfähiger sein. Für mich liegt darin die wahre Kraft von Bare Ware. Das Verpackungsthema scheint mir dagegen eher einen symbolischen Wert zu haben, obwohl ich natürlich weiss, dass das Ankämpfen gegen den Verpackungswahn ökologisch durchaus Sinn macht. Etwas überspitzt formuliert: Unverpackt ist Lifestyle – CSA geht ans Eingemachte. Über letzteres und meine Rolle als Konsument darin würde ich gerne mehr erfahren.

    • Ich finde diese Überlegungen wichtig. Ich denke auch, dass „unverpackt“ als Lifestyle mehr ein Türöffner ist, und dass die grossen Hebel anderswo liegen. CSA könnte ein solcher Hebel sein. Ich denke dass kleine agile Läden viel eher in der Lage sind, mit CSA zu arbeiten als die Grossverteiler. Daher glaube ich, dass die Grossverteiler das auch nicht so schnell kopieren können; dass es aber umgekehrt ein grosser Erfolg für die Unverpackt-Bewegung wäre, wenn genau das passiert.

    • Lieber Thomas, du sprichts genau das an um wases uns bei bare Ware geht!

      – Faire und persönliche Beziehungen zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten

      – Eine Community, in welcher auch die Produzenten ihren Platz haben und in welcher die unterschiedlichen Interessen offen und transparent ausgehandelt werden.

  • I agree, Knowledge as key to change a behaviour is very important.  Mostly nowadays when we are bombarded with information that is contracting, it gets very difficult to make a well informed decision. So this will definitely be the top list. To find reliable information to share and also to have discussions to analyse the information.

    Regarding the Community supported agriculture it is also for us very important. We had today a very interesting meeting with a future supplier who is very knowledgeable and has a lot of experience in this area.  She told us about the difficulties that farmers face, receiving very little money when selling to big market chains. This is why for us to shorten the distance between supplier and consumer and paying a fair price for their work is one of our priorities.

    We want to support the growth of this lifestyle.  Were this all will lead too… well, we are also curious. Only time will say.

    Thanks for sharing all these interesting thoughts.

  • Liebes bare Ware-Duo

    Schön, Euch jetzt online zu sehen! Mir schwebt eine FoodCoop im Stadtkreis Mattenbach (Winterthur) vor. Das ist eine Einkaufsgemeinschaft. Gern würde ich die Möglichkeiten ausloten, wie wir zusammen spannen können mit Bestellen. Von ersten Erfahrungen mit einer Lebensmittel Gemeinschaft Winterthur über Transition Town verfüge ich über verschiedene Produzentenkontakte und Produkteideen. Wir tauschen uns bald aus, gell … wir kommen gern zum angekündigten Event!

    Herzlich

     

    Sabine von Living Room

    • Liebe Sabine, wir freuen uns dich am 24. Februar bei uns zu sehen und mit dir über die Möglichkeit der FoodCoop zu sprechen! Es klingt spannend und ich bin sehr gespannt mehr darüber zu erfahren…

    • Liebe Sabine,

      Es war sehr schön dir am Samstag im Garten zu treffen. Wir freuen uns sehr, dass du am Freitag dabei wirst. Wie Iris es sagt hat dann können wir über FoodCoop sprechen.

      Liebe Grüsse,

      Adriana

    • Profilbild von Marc Marc

      Es ist halt wie immer so ein Ding mit der Balance zwischen „Abnahmengarantie“. Das ist halt genau der Punkt wo die Grossverteiler ihren Markt ausnutzen können. Sie garantieren die Abnahme (da sie auch einen riesigen Absatz haben), definieren dafür auch den Preis und die zu erbringende Leistung. Die Kunst wird wohl sein, dass die Waren von eher kleinen Produzenten vollständig abgenommen und verteilt werden können in einer Gesellschaft, die genau weiss, was sie einkaufen will, unabhängig davon, wie gut gewisse Produkte Wetter- oder Umweltbedingt gerade produziert werden können.

      • Hey Marc, super cool, dass du in unserer Gruppe dich angemeldet hast! Du hast völlig recht. Allerdings sind wir im Kontakt mit Produzenten gekommen, die so schlechte Erfahrungen mit Großverteiler gemacht haben, dass sie bereits sind, mit dem Risiko umzugehen und nur durch kleinere Geschäfte ihre Produkte verkaufen. Aus unserer Seite, wollen wir diese Produzente unterstützen so gut es geht und werden die Risiko teilen. Anderseits finden wir viele Leute die sich für Faire und Bio Produktion einsetzen. Ich habe das Gefühl, dass es eine Veränderung im Konsum-Muster jetzt gibt. Liebe Grüsse!

        • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von Profilbild von Adriana Puente Adriana Puente.
  • Hallo Ihr beide!

    Wie geht’s Euch?

    Hätte hier eine Anregung:

    BACHSERMÄRT FORUM

    Der BachserMärt (bei Socialfood  ist ein Laden. Sowas könntet Ihr auch machen bei bare Ware! Forum und Knotenpunkt für ein nachhaltiges regionales Lebensmittelnetzwerk. Wir haben gehört: Bioladen in Oberwinterthur z.B. kann bei einem regionalen Bauern nicht bestellen, weil sie zu geringen Mengen brauchen. Da könntet Ihr ja Bestellungen sammeln für kleinere Abnehmer/innen in Winterthur! – Wir bauen einen kleineren „Knotenpunkt“ auf im Stadtkreis Mattenbach:

    Im Rahmen vom Offenen Bürgerforum: http://www.livingroom-winterthur.ch (Projekte)

    Die erste Sammelbestellung für die Lebensmittel Gemeinschaft Mattenbach läuft: Wir bestellen gemeinsam frische Mangos bei Gebana. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch für regionale Produkte!

    Daumen hoch und gleichzeitig gedrückt für die Neu-Eröffnung von bare Ware!

    Der EulachTaler kann es auch kaum erwarten … Regionalwährung für Winterthur, bei bare Ware wird man auch mit EulachTalern bezahlen können: http://www.eulachtaler.ch.

     

    Herzlich

    Sabine

  • Da fehlt was in meinem Beitrag: Der BachserMärt (bei Socialfood ein wichtiger Akteur, wie ich es verstehe)  ist ein Laden. Sowas könntet Ihr auch machen bei bare Ware! Forum und Knotenpunkt für ein nachhaltiges regionales Lebensmittelnetzwerk.

    • Ich denke auch: Läden haben ein interessantes Potenzial, um zu lokalen Knotenpunkten zu werden und damit Leute zusammen zu bringen, die gemeinsam etwas bewegen wollen.

    • Hallo Sabine, vielen Dank für den interessanten Beitrag – davon habe ich auch schon gehört! Klingt nach einem tollen Projekt.
      Sobald wir dann unseren Laden (endlich!!!) eröffnen konnten, möchten wir uns sehr gerne in solchen Initiativen und Projekten engagieren. Am besten kommst du dann mal vorbei bei uns im Laden und wir besprechen eine mögliche Zusammenarbeit. Voraussichtlich können wir Anfang Mai wieder eröffnen!

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