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Unverpackt Aarau

Wie der Name schon sagt: U N V E R P A C K T. Wir eröffnen im August 2017 in der Altstadt von Aarau einen Laden, der Waren ohne Verpackung anbietet. So bekommst du die Gelegenheit, dem Verpackungsmüll entgegenzuwirken, indem du mit deinen eigenen Behältern und Beuteln genau die Menge einkaufst, die du benötigst.

  • Wenn ihr Milchprodukte anbietet, wie funktioniert das Ganze mit der Verpackung? Da kann man ja nicht mit einem Tupperware kommen 😉 Wenn das mit einem Depot auf Milchflaschen funktionieren würde, wäre das toll!

  • Gerade bei der Milch scheint mir das nicht so schwierig. Unverpackt Aarau ist ja in bisschen „back to the roots“: In meiner Familie hatte man die hellblauen Milchkessel mit rotem Bügel, ein Milchmann brachte bei seiner Dorftour die offene Milch in die Häuser, noch früher waren die Kessel aus Metall/Aluminium.

    Ich freue mich auf diesen Laden. Dennoch frage ich mich, ob unsere heutigen Ansprüche bezüglich Angebot (grosse Auswahl an verschiedenen Marken) oder Hygiene, bzw Haltbarkeitsdaten, heute nicht ziemlich hoch sind? Big challenge…

  • Eine Challenge, die wir unheimlich gerne annehmen – gerade diese Herausforderungen gut zu lösen, macht unser Projekt so spannend.
    Wir erhalten nicht nur von zukünftigen Kundinnen und Kunden extrem viel positives Feedback – auch Produzenten und Lieferanten melden sich spontan bei uns – sogar mit dem Vorschlag, ihre Lieferart unseren Bedürfnissen anzupassen – bereits so geschehen für Milchprodukte.

    Daher: es wird ein Pfandsystem mit Gläsern geben für Milch und Joghurt – wie „früher“ – weitere Milchprodukte sind in der Abklärung.

  • Das freut mich, dass es ein Pfandsystem geben wird!

    In dem Zusammenhang Milch&Joghurt stellt sich mir noch eine Frage: Wie stellt ihr sicher, dass der Kunde über die Haltbarkeit der gekauften Produkte Bescheid weiss? Gibt es hier analog zur Migros ganz normale Etiketten auf dem Milchglas? Und wie ist das mit den selber mitgebrachten Gefässen wo ja kein Haltbarkeitsdatum drauf steht?

  • Die Haltbarkeit der Produkte und die Info dazu muss natürlich unbedingt gewährleistet sein!

    Vorstellbar wären Etiketten auf dem Milch- oder Joghurtglas, was aber die Aufbereitung zur Wiederverwendung etwas mühsamer macht (Auf Seite des Herstellers). Für die anderen Produkte, die keine Pfandverpackung haben, sind Etiketten oder Täfelchen direkt im Laden sinnvoll. Wenn man will, kann man das Haltbarkeitsdatum auch mit einem abwaschbaren Stift auf das mitgebrachte Gefäss schreiben.

    Hier können wir von Erfahrungen anderer Unverpackt-Läden profitieren und werden sicher auch auf späteres Kundenfeedback reagieren um uns zu verbessern.

    • Ich denke ihr habt hier dasselbe Problem wie jeder Metzger oder Käseladen – die haben ja auf Fleisch und Käse auch nicht einen Datumsstempel drauf. Vielleicht könnt ihr mal nachfragen, wie die sicherstellen, dass sie bei jedem Stück wissen wann das Verfallsdatum ist? Da gibt es sicher best practices.

      • Interessante Produktgruppen, die du erwähnst: Fleisch werden wir sicher nicht anbieten, das ist bereits entschieden. Beim Käse suchen wir noch nach Möglichkeiten (Schwierigkeit: verpackungsfreies Anliefern): Zum Beispiel einmal im Monat „Käseteilete“ => ein ganzer Laib Käse wird aufgeschnitten und gleichentags verkauft….

        Kleiner Einschub: es macht echt Spass, über solche Lösungen nachzudenken!

  • Zwei Fragen:

    1. Geht es bei Unverpackt Aarau darum, generell Verpackungen zu vermeiden, also auch Kartonschachteln (zB von Frühstücksflocken, …) und Glasbehälter, oder vor allem Plastikverpackungen?

    2. Vor allem bei Beeren oder Cherrytomaten muss ich jeweils viel Plastik wegschmeissen. Werdet Ihr solche „frische“ Produkte auch im Sortiment haben?  Und dann auch bei Joghurt, was ja mit den Pfandgläsern bereits beantwortet wurde.

    • Ja, wir möchten alle Arten von Verpackungen vermeiden, und wo nicht möglich, auf wiederverwendbare Materialien zurückgreifen – wie zum Beispiel eben Joghurt in Pfandgläsern.

      Es wird sicherlich keine Beeren oder Cherrytomaten bei uns in der Plastikbox geben – wir tüfteln noch, wie und ob wir solche empfindlichen Früchte und Gemüse anbieten können….

  • Beim Liefern an euch fällt ja auch Verpackung an oder? Ich kann mir das noch als grosse Herausforderung vorstellen. Habt ihr hier Lösungen mit dem Lieferanten?

    • Gewisse Verpackungen lassen sich leider fast nicht vermeiden, wie bspw. für die Lieferung. Durch den Bezug von grösseren Mengen (bei Trockenprodukten wie Flocken oder Mehl) kann man durch die Verwendung von grossen Säcken einiges an Verpackung sparen. Auch für die Lieferanten wird so der Verpackungsaufwand durch die fehlenden Einzelverpackungen geringer. Wenn immer möglich, sollten die unbedingt nötigen Verpackungen wiederverwendbar sein. Hier gilt es, mit jedem Lieferanten eine für beide Seiten passende Lösung zu finden – Eine tolle und spannende Herausforderung, der wir uns gerne annehmen.

      Hast du noch weitere Ideen, wie unsere Lieferanten verpackungsfrei liefern könnten?

      • Ich denke der Dialog mit den Lieferanten könnte einer eurer grössten Hebel sein. Wenn ihr aufzeigen könnt, dass es bei gewissen Produkten billiger ist, die unverpackt auszuliefern, dann fangen vielleicht auch „normale“ Läden damit an, gewisse Produkte unverpackt anzubieten.

        Ich sehe es auch so, dass bei grossen Säcken die Verpackungsmenge pro Gewichtseinheit deutlich kleiner ist. Von daher finde ich es nicht schlimm, wenn ich nicht gleich den Verpackungsaufwand von 100% auf 0% reduziert, sondern wenn es da  noch einige Zwischenstufen gibt. Je mehr unverpackt-Läden es gibt, desto besser ist die Chance, dass die Lieferanten neue Lösungen finden. Inwiefern arbeitet ihr bei diesem Thema mit anderen unverpackt-Läden zusammen?

        • Die verpackungsfreien Läden in der Schweiz unterstützen einander in einer sehr kollegialen Art und Weise – unter anderem auch beim Einkauf und Suche nach Lieferanten. Wir in Aarau sind die Nachzügler – daher haben wir noch nicht so viel zu bieten, profitieren aber viel von den Erfahrungen der anderen. Zukünftig wird die Zusammenarbeit unter den Läden noch enger werden – was sicherlich die Produktevielfalt erhöhen wird.

          Wenn ihr ein Produkt in einem anderen verpackungsfreien Laden seht, dass wir in Aarau auch anbieten sollen – dann bitte teilt uns das auf alle Fälle mit! Hast du dazu schon bestimmte Wünsche?

  • Ich freu mich, wenn der Austausch unter den Läden so gut läuft. Und ja, manchmal hat es auch Vorteile, wenn man Trittbrettfahren kann. Ich hab jetzt bezüglich konkreter Produkte keine Wünsche an euch, da ich ja nicht in Aarau wohne, aber wenn ich mal wieder während eurer Ladenöffnungszeiten in Aarau bin werde ich bestimmt mal bei euch reinschauen!

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