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Jan 9

zoë

ZOË

Der natürliche Stoffkreislauf ist das Vorbild für unsere vorgefertigten Module aus Holz, Pflanzenfasern und Lehm. Wir wollen gesunde Lebensräume schaffen und bis zu acht Stockwerke hohe Gebäude bauen mit einer zukunftsfähigen Bauweise für alle. zoë ist mehr als ein Produkt. Es ist ein radikal neuer Weg, Gebäude zu denken, zu produzieren und zu nutzen.

zoë ist mehr als ein Produkt: Es ist ein radikal neuer Weg, Gebäude zu denken, zu produzieren und zu nutzen. Unser Vorbild ist der natürliche Stoffkreislauf in der Permakultur: Abfall ist gleich Nahrung, Ressourcen sind erneuerbar und Vielfalt erzeugt Wachstum. Wir schlagen den Transfer dieses Modells auf die Bauindustrie vor. Dieses neue Kreislauf-Modell des Bauens geht weiter als das Konzept der Nachhaltigkeit: Unser Ziel ist ein positiver Fussabdruck, Ökoeffektivität anstatt Ökoeffizienz.

Über zoë

zoë ist intelligent: Das vorgefertigte Modul für Aussenwände und Dächer kann für den Bau von bis zu acht Stockwerke hohen Gebäuden eingesetzt werden. Durch die hocheffektive Fügung der Naturbaustoffe Holz, Pflanzenfasern und Lehm können die komplexen bauphysikalischen und statischen Anforderungen elegant erfüllt werden. zoë ist gesund: Die Konstruktion schafft beste Bedingungen für ein gesundes Raumklima – warm im Winter und kühl im Sommer, nicht zu trocken und nicht zu feucht. Die verwendeten Innenputze aus Lehm verleihen nicht nur eine natürliche, ästhetische Raumwirkung sondern absorbieren sogar unangenehme Gerüche, schirmen elektromagnetische Strahlung ab und dämmen den Schall. zoë ist umweltfreundlich: Die ,,graue“ Energie zur Herstellung der Elemente ist minimal. Sämtliche Materialien können problemlos in den natürlichen Stoffkreislauf rückgeführt werden. Die als Wärmedämmung verwendeten Pflanzenfasern speichern grosse Mengen CO2 aus der Atmosphäre. Solarwärme und Wandheizung oder -kühlung können unsichtbar integriert werden. zoë ist wirtschaftlich: Durch die Verwendung günstiger und regionaler Rohmaterialien, seriell hergestellter Halbfertigprodukte und dank einem innovativen Herstellungsprozess ist das System nicht teurer als konventionelle Bauweisen. Ausserdem stärkt es regionale Wirtschaftsbeziehungen und Wertschöpfung. zoë ist effektiv: Planen und Bauen mit zoë ist so einfach und logisch wie das Modul selbst. Wir haben den gesamten Prozess optimiert, so dass höchste Ansprüche an Wohnqualität und Nachhaltigkeit im Einklang mit der Wirtschaftlichkeit stehen. zoë ist messbar: Die positiven Eigenschaften der zoë Module lassen sich auch in Zahlen ausdrücken. Im Rahmen eines Climate-KIC Forschungsprojekts haben wir zoë zusammen mit Partnern an der ETH Zürich simuliert und getestet und Spitzenwerte in Wärmedämmung, Schallschutz, Brandsicherheit und Ökologie erreicht.

Wie wir arbeiten

Produkt-Innovation

  • Die Input-Materialien sind biobasiert und vollständig erneuerbar (Schilf, Holz) oder vollständig rezyklierbar (Lehm).

  • Upcycling von Abfällen aus der Landwirtschaft (Stroh), welche ansonsten kompostieren würden und CO2 freisetzen würden.

  • Verlängerung der Produktlebensdauer: Das Produkt kann einfach repariert und immer wieder neu zusammengesetzt werden.

  • Vollständige Produktrücknahmegarantie durch den Hersteller am Ende des Lebenszyklus

Prozess-Innovation

  • Einfaches und intelligentes Design

  • Orientierung an den wahren Bedürfnissen und Werten der Nutzer.

  • Kostenreduktion von der Ressourcengewinnung bis zur Wiederverwertung.

  • Kooperation bei Konzeption, Produktion und Kundenbeziehung.

Die zoë Community:

Tritt unserem Netzwerk von ExpertenInnen in den Bereichen Bauen, Bildung und Kommunikation bei! Hier diskutieren wir grundsätzliche Themen und entwickeln praktische Lösungen für zoë – im differencelab Online-Forum und auch an regelmässigen Events und Workshops. Dabei stehen wir im intensiven Austausch mit den Fachverbänden baubioswiss und IG Lehm sowie dem von uns neu gegründeten Netzwerk für das Bauen mit Stroh stroh+paille+paglia.

Was wir bereits haben

  • Einen funktionierenden Prototypen

  • Einen Auftrag für ein kleines Pilotprojekt

  • Ein Konzept für einen Messeauftritt

  • Ein Netzwerk in der Schweiz und in Europa

  • Die Finanzierung der Unternehmensgründung (GmbH)

  • Die Unterstützung von Familie und Freunden sowie Leidenschaft und noch viele Ideen

Woran wir gerade arbeiten

  • Kommunikationsstrategie und -medien

  • Partnerschaften für Herstellung und Vertrieb

  • Pilotprojekt und Messeauftritt

  • Unternehmensgründung und -entwicklung

Hintergrund

Die Nachhaltigkeits-Challenge Die Neubauten von Heute sind die Zukunft – der Müll der Zukunft. Am Ende ihres Lebenszyklus werden sie abgebrochen. Aber die Materialen, aus denen sie errichtet wurden, werden nicht zum Bau neuer Häuser verwendet. Die ökonomische Logik würde die Minimierung des Ressourcenverbrauchs erwarten lassen. Das geschieht aber nicht. Das Ende ist symptomatisch für den gesamten Lebenszyklus. Und auch der Betrieb von Gebäuden verbraucht bei weitem die meiste Energie – zumeist aus fossilen Quellen. Wir nehmen, machen, brauchen und entsorgen als ob es kein Morgen gäbe. Dieses Einweg-Modell stammt noch aus der Zeit der industriellen Revolution. Wir nennen es das Von-der-Wiege-zur Bahre-Modell.

In Zahlen: Ein näherer Blick auf die weltweiten Materialströme enthüllen den immensen Ressourcenverbrauch: Ungefähr 50% der Rohstoffe und sogar 80% der mineralischen Rohstoffe entfallen auf den Bausektor. Ein ähnliches Bild ergibt die Betrachtung des Energieverbrauchs. Das Bauen ist verantwortlich für 40% des Energieverbrauchs in der Europäischen Union und für 35-45% des globalen C02 Ausstosses. Hinzu kommen noch weitere Effekte wie Abfallerzeugung und Wasserverbrauch.

Die Gesundheits-Challenge Noch nie haben wir so viel Geld ausgegeben für das Bauen und das Wohnen wie heute und doch leben Viele lieber in den Häusern von Gestern. Die unangenehmen Wahrheiten: Die gesundheitliche Belastung in den Innenräumen unserer Neubauten ist oft höher als draussen, die Verwendung industrieller Baustoffe hat zu einer ästhetischen Verarmung geführt und das Gefühl, wirklich ,,zuhause“ zu sein, stellt sich immer seltener ein.

Die Wirtschaftlichkeits-Challenge Lösungen für gesundes und ökologisches Bauen sind zwar durchaus vorhanden. Sie bleiben aber in der Regel einigen wenigen Privilegierten vorbehalten, weil sie meistens teurer sind als die Bauweisen des Mainstream und oft nur im Einfamilienhaussektor zur Anwendung gelangen.

Wer wir sind

Thomas Dimov

Hinter zoë circular building steht ein Team von Experten für Entwicklung und Anwendung in den Bereichen Konstruktion, Materialien und Gebäudetechnik. Unsere Partner sind führende Hochschulen und Umweltorganisationen. Anfang 2017 ist die zoë circular building gmbh gegründet worden.

In unserem Streben nach Innovation lassen wir uns von einem umfassenden Qualitätsbegriff leiten. Gute Architektur entsteht für uns aus der präzisen Erfüllung der Aufgabenstellung, der Verantwortung für den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Kontext und dem Bewusstsein für die Bedürfnisse aller am Planungsprozess Beteiligten.

Am Anfang der Entwicklung von zoë stand der Wunsch nach einem Bausystem, welches diese hohen Ansprüche auf der Ebene der Konstruktion und der Herstellung befriedigt. Diese Ambition haben wir über mehrere Jahre konsequent verfolgt. Sie hat uns zu einem einfachen und ausgereiften Produkt geführt.

Thomas Dimov Dipl. Arch. ETH, Gründer und Geschäftsleiter von zoë – circular building

Andrea Frangi, Professor für Holzbau, Institut für Baustatik und Konstruktion ETH Zürich

Guillaume Habert, Professor für Nachhaltiges Bauen, Institut für Bau- und Infrastrukturmanagement ETH Zürich

Arnaud Evrard, VERNAtec, Forscher an der Université Catholique de Louvain / Belgien

Markus Zimmermann, IHT Rafz Ingenieurholzbau + Holzbautechnik GmbH

Marc Hübner, Maschinenbauingenieur, Lehmbau-Unternehmer

Andreas Reimann, Architekt und ehem. Leiter der Materialsammlung der ETH

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